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Zugferd Format - Effiziente E-Rechnungsstellung

Zugferd Format

Ab 2025 steht für Unternehmen in Deutschland die verpflichtende Umstellung auf elektronische Rechnungen bevor. Die E-Rechnungspflicht bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich, insbesondere in Bezug auf digitale Prozesse und rechtliche Vorgaben.

Das zugferd format spielt dabei eine entscheidende Rolle. Es ermöglicht eine effiziente, gesetzeskonforme und zugleich anwenderfreundliche E-Rechnungsstellung. Im Vergleich zu anderen Formaten überzeugt ZUGFeRD durch seine Flexibilität und Prozessoptimierung, wodurch Unternehmen Kosten und Zeit sparen können.

In diesem Leitfaden erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie ZUGFeRD 2025 erfolgreich einführen und nutzen. Sie erhalten praxisnahe Tipps zu den Grundlagen, rechtlichen Anforderungen, technischen Aspekten, Vorteilen und bewährten Best Practices.

Was ist das ZUGFeRD-Format? Grundlagen und Aufbau

Das zugferd format steht seit Jahren im Zentrum der digitalen Rechnungsstellung in Deutschland. Die Abkürzung ZUGFeRD bedeutet „Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland“ und beschreibt einen offenen Standard, der 2014 erstmals eingeführt wurde. Entwickelt wurde das Format in enger Zusammenarbeit zwischen dem Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD), Behörden und der Wirtschaft. Ziel war es, den elektronischen Rechnungsaustausch zu standardisieren und zu vereinfachen. Als Hybridformat kombiniert das zugferd format ein menschenlesbares PDF/A-3 mit maschinenlesbaren XML-Daten. Im Gegensatz zu rein XML-basierten Formaten wie XRechnung bietet ZUGFeRD mehr Flexibilität. Die aktuelle Version (2.2/2.3) entspricht der europäischen Norm EN 16931 und unterstützt sowohl nationale als auch grenzüberschreitende Anforderungen.

Was ist das ZUGFeRD-Format? Grundlagen und Aufbau

Definition und Ursprung von ZUGFeRD

Das zugferd format wurde mit dem Ziel entwickelt, den Austausch elektronischer Rechnungen zu vereinfachen und zu standardisieren. Die Abkürzung steht für „Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland“. Seit der ersten Einführung 2014 wurde das Format stetig weiterentwickelt, um den wachsenden Anforderungen von Unternehmen und Behörden gerecht zu werden. Die Besonderheit: Es handelt sich um ein Hybridformat, das ein PDF/A-3-Dokument mit einer eingebetteten, maschinenlesbaren XML-Datei kombiniert. Damit unterscheidet sich das zugferd format von anderen Standards wie der XRechnung, die ausschließlich XML nutzen. Ein großer Vorteil ist die Kompatibilität mit der europäischen Norm EN 16931, was den Einsatz europaweit erleichtert.

Technische Struktur und Komponenten

Das zugferd format setzt auf eine technisch clevere Kombination: Das PDF/A-3 dient als menschenlesbares und revisionssicheres Dokument für die Langzeitarchivierung, während das eingebettete XML maschinell verarbeitet werden kann. Im XML-Teil basiert das Format auf dem UN/CEFACT CII-Datenschema, das alle relevanten Rechnungsdaten wie Rechnungsnummer, Beträge und Steuerinformationen strukturiert abbildet. So ermöglicht das zugferd format eine parallele, automatisierte Verarbeitung und manuelle Prüfung. Das Format ist universell einsetzbar im B2B- und B2G-Bereich. Mit der steigenden Einführungspflicht ab 2025 wächst die Akzeptanz im Mittelstand und bei Behörden spürbar.

ZUGFeRD-Versionen und Kompatibilität

Über die Jahre hat sich das zugferd format kontinuierlich weiterentwickelt: Von Version 1.0 über 2.0 und 2.1 bis hin zu den aktuellen Releases 2.2 und 2.3. Jede Version bringt technische und rechtliche Neuerungen, etwa eine bessere Compliance mit EU-Standards oder erweiterte Felder für die Praxis. Besonders hervorzuheben ist die Kompatibilität mit Factur-X, dem französischen Pendant, was den grenzüberschreitenden Einsatz vereinfacht. Die aktuelle Version erfüllt alle Anforderungen der EN 16931 und ist optimal auf die E-Rechnungspflicht 2025 ausgerichtet. Einen Überblick über die neuesten Standards bietet die offizielle Ankündigung ZUGFeRD 2.3 veröffentlicht durch das Forum elektronische Rechnung Deutschland.

Rechtliche Anforderungen und die E-Rechnungspflicht 2025

Die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um das zugferd format sind für Unternehmen ab 2025 von zentraler Bedeutung. Mit der EU-Richtlinie 2014/55/EU wurde der Grundstein für die verpflichtende E-Rechnung im B2B-Bereich gelegt. Ab dem 1. Januar 2025 müssen laut Umsatzsteuergesetz (UStG) nahezu alle Unternehmen in Deutschland elektronische Rechnungen empfangen und verarbeiten. Die europäische Norm EN 16931 definiert dabei den verbindlichen Standard, dem das zugferd format vollständig entspricht. Zu den Pflichtangaben zählen unter anderem Name, Adresse, Rechnungsnummer, Rechnungsdatum und Steuerbetrag. Für öffentliche Auftraggeber ist zusätzlich die Leitweg-ID erforderlich. Laut aktuellen Schätzungen müssen rund 80 % der Unternehmen bis Ende 2025 auf digitale Rechnungsprozesse umstellen. Einen detaillierten Überblick über die gesetzlichen Anforderungen und Zeitpläne finden Sie in diesem Beitrag zur E-Rechnungspflicht ab 2025.

Rechtliche Anforderungen und die E-Rechnungspflicht 2025

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Normen

Das zugferd format wurde entwickelt, um die Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/55/EU und der deutschen Gesetzgebung zu erfüllen. Die E-Rechnungspflicht ab 2025 betrifft alle Unternehmen im B2B-Segment. ZUGFeRD ist konform mit EN 16931, dem gesetzlichen Standard für elektronische Rechnungen. Zu den Pflichtangaben nach UStG zählen:

  • Name und Adresse des Rechnungsstellers und Empfängers
  • Eindeutige Rechnungsnummer
  • Rechnungsdatum
  • Leistungsbeschreibung und Beträge
  • Umsatzsteuerbetrag
  • Leitweg-ID bei öffentlichen Aufträgen

Das zugferd format gewährleistet die Einhaltung dieser Vorgaben und unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation.

ZUGFeRD im Vergleich zu XRechnung und anderen Formaten

Beim Vergleich von zugferd format und XRechnung zeigen sich deutliche Unterschiede. Während XRechnung ausschließlich auf maschinenlesbare XML-Daten setzt, kombiniert das zugferd format ein PDF mit eingebettetem XML. Das ermöglicht sowohl die automatische Verarbeitung als auch eine visuelle Kontrolle.

FormatMaschinelle VerarbeitungVisuelle KontrolleB2B-EinsatzB2G-Einsatz
ZUGFeRD Ja Ja Ja Ja
XRechnung Ja Nein Eingeschränkt Ja

Unternehmen können das zugferd format flexibel einsetzen und profitieren von hoher Benutzerfreundlichkeit. Beide Formate werden von öffentlichen Auftraggebern akzeptiert, wobei das zugferd format alle Compliance-Anforderungen zur E-Rechnungspflicht 2025 erfüllt.

Pflichtangaben und spezifische Felder im ZUGFeRD-Format

Das zugferd format orientiert sich an den Pflichtangaben gemäß UStG und EN 16931. Zu den wichtigsten Feldern zählen:

  • Formatversion und Rechnungsnummer
  • Leitweg-ID (bei öffentlichen Aufträgen)
  • Klassifikationscodes (z. B. UNSPSC)
  • Steuerinformationen pro Rechnungsposition
  • Verweise auf Bestellungen und Lieferscheine
  • Zahlungsbedingungen und Ansprechpartner

Durch strukturierte XML-Daten lassen sich diese Informationen automatisiert verarbeiten und für Steuerprüfungen bereitstellen. Die Fehlerquote sinkt nachweislich, da das zugferd format eine konsistente Datenqualität sicherstellt.

Herausforderungen bei der Umsetzung der E-Rechnungspflicht

Die Einführung des zugferd format bringt einige Herausforderungen mit sich:

  • Technische Anpassungen bestehender Systeme
  • Integration in ERP- und Buchhaltungssoftware
  • Unsicherheiten bei der Auswahl des richtigen Formats
  • Datenvalidierung und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben

Insbesondere die manuelle Erstellung von ZUGFeRD-Rechnungen ohne spezialisierte Software ist fehleranfällig. Viele Unternehmen benötigen daher professionelle Beratung und Schulungen, um das zugferd format effizient zu implementieren und alle rechtlichen Anforderungen sicher zu erfüllen.

Vorteile des ZUGFeRD-Formats für die effiziente E-Rechnungsstellung

Die Einführung des zugferd format bringt für Unternehmen zahlreiche Vorteile in der digitalen Rechnungsstellung. Durch die gesetzliche E-Rechnungspflicht 2025 rücken Effizienz, Kosteneinsparungen und Compliance ins Zentrum. Wer frühzeitig auf das zugferd format umstellt, profitiert von optimierten Prozessen und einer zukunftssicheren Rechnungsabwicklung.

Vorteile des ZUGFeRD-Formats für die effiziente E-Rechnungsstellung

Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung

Mit dem zugferd format lassen sich Rechnungsprozesse deutlich beschleunigen. Die Kombination aus maschinenlesbarem XML und visuell prüfbarem PDF ermöglicht eine automatische Verarbeitung in Buchhaltungs- und ERP-Systemen. Dadurch reduziert sich der manuelle Aufwand spürbar.

Unternehmen profitieren von einer schnelleren Übertragung und Buchung von Eingangsrechnungen. Die Bearbeitungszeit sinkt um bis zu 60 Prozent im Vergleich zu Papierrechnungen. Besonders für den Mittelstand und KMU ist das zugferd format ein echter Effizienztreiber, da es Routineaufgaben automatisiert und Fehlerquellen minimiert. Weitere Details zur digitalen Rechnungsverarbeitung im Unternehmen finden Sie hier.

Kosteneinsparungen und Nachhaltigkeit

Ein großer Vorteil des zugferd format liegt in den signifikanten Kosteneinsparungen. Durch den Wegfall von Papier, Druck und Porto werden Prozesse nicht nur günstiger, sondern auch nachhaltiger. Digitale Rechnungen lassen sich effizient archivieren, was zusätzliche Verwaltungskosten senkt.

Gleichzeitig verbessert sich die Umweltbilanz. Unternehmen sparen bis zu 80 Prozent der bisherigen Kosten für den Rechnungsversand und reduzieren ihren CO2-Ausstoß durch den digitalen Versand. Das zugferd format leistet damit einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigen Geschäftsprozessen.

Sicherheit, Compliance und Transparenz

Das zugferd format sorgt für maximale Sicherheit und Transparenz im Rechnungswesen. Durch digitale Signaturen und Verschlüsselung sind Rechnungen manipulationssicher. Gesetzliche Aufbewahrungs- und Prüfpflichten werden automatisch erfüllt.

Alle Bearbeitungsschritte lassen sich lückenlos nachvollziehen, was die Nachweispflicht bei Audits und Steuerprüfungen erheblich vereinfacht. Die klare Datenstruktur reduziert den Prüfungsaufwand um bis zu 90 Prozent und sorgt für reibungslose Abläufe.

Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz

Dank des PDF-Anteils bietet das zugferd format eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Rechnungen können sowohl automatisch verarbeitet als auch visuell geprüft werden. Das erleichtert die Integration in bestehende Workflows und sorgt für hohe Akzeptanz bei Geschäftspartnern und Behörden.

Die Flexibilität des Formats ermöglicht es Unternehmen, ihre Prozesse individuell zu gestalten und sowohl manuelle als auch vollautomatisierte Abläufe zu unterstützen.

Schritt-für-Schritt: Erstellung und Versand von ZUGFeRD-Rechnungen

Die Einführung des zugferd format in Ihrem Unternehmen erfordert eine strukturierte Vorgehensweise. Mit dem richtigen Prozess meistern Sie die Umstellung auf die E-Rechnungspflicht 2025 effizient. Im Folgenden erhalten Sie eine praxisnahe Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie das zugferd format erfolgreich für die Erstellung und den Versand Ihrer E-Rechnungen nutzen.

Schritt-für-Schritt: Erstellung und Versand von ZUGFeRD-Rechnungen

Voraussetzungen und Systemanforderungen

Bevor Sie das zugferd format produktiv einsetzen, prüfen Sie die technischen Voraussetzungen. Eine spezialisierte Software zur Erstellung, Validierung und Archivierung von ZUGFeRD-Rechnungen ist unerlässlich. Ihr ERP- oder Buchhaltungsprogramm muss das zugferd format unterstützen und Schnittstellen zu DATEV, SAP oder Elster ermöglichen.

Typische Anforderungen umfassen:

  • Unterstützung des PDF/A-3-Standards
  • Automatisierte XML-Generierung nach UN/CEFACT CII
  • Integrationsfähigkeit in bestehende Buchhaltungsprozesse

Die Wahl eines passenden Systems ist entscheidend für einen reibungslosen Ablauf. Bei der Auswahl helfen Vergleichsportale oder spezialisierte Berater. Eine Übersicht zu passenden Softwarelösungen finden Sie im Beitrag E-Rechnung und Buchhaltungsintegration. Über 70 % der Unternehmen setzen ab 2025 auf spezialisierte Tools für das zugferd format.

Schritt 1: Vorbereitung und Datenerfassung

Im ersten Schritt sammeln Sie alle relevanten Daten für das zugferd format. Pflichtangaben wie Rechnungsnummer, Datum, Leitweg-ID, Steuerbeträge und Empfängerdaten müssen vollständig und korrekt vorliegen. Moderne ERP-Systeme ermöglichen die automatische Übernahme von Stammdaten, was Fehler bei der manuellen Eingabe reduziert.

Achten Sie darauf, die Daten vor der Weiterverarbeitung zu validieren. Nutzen Sie Vorlagen oder Checklisten, um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicherzustellen. Eine strukturierte Datenerfassung ist die Grundlage für eine erfolgreiche E-Rechnungsstellung im zugferd format.

Schritt 2: Erstellung der ZUGFeRD-konformen Datei

Nun generieren Sie die eigentliche elektronischen Rechnung im zugferd format. Exportieren Sie die erfassten Rechnungsdaten im UN/CEFACT CII-XML-Standard. Anschließend wird das XML in ein PDF/A-3-Dokument eingebettet, sodass beide Formate – maschinen- und menschenlesbar – vereint sind.

Achten Sie darauf, dass Inhalte in PDF und XML übereinstimmen. Viele DMS- oder ERP-Lösungen bieten eine automatische Formatierung und Validierung. Testen Sie die erzeugte Datei mithilfe von Validierungsdiensten, bevor Sie sie verschicken. Ein Beispiel: Mit wenigen Klicks erstellt die Software eine ZUGFeRD-Rechnung, die sofort bereit für den Versand ist.

Schritt 3: Versand und Übermittlung an den Empfänger

Der Versand der Rechnung im zugferd format kann über verschiedene Kanäle erfolgen: E-Mail, DE-Mail, Peppol oder direkte Schnittstellen zu Geschäftspartnern. Für öffentliche Auftraggeber empfiehlt sich Peppol als zuverlässiges Übertragungsnetzwerk. Die Übertragung muss sicher und nachvollziehbar protokolliert werden.

Dokumentieren Sie den Versand und speichern Sie die Nachweise revisionssicher ab. Moderne Systeme integrieren den Empfang und die Verarbeitung eingehender ZUGFeRD-Rechnungen direkt in das ERP oder DMS. Prognosen zeigen, dass Peppol ab 2025 das dominierende Netzwerk für den Austausch von E-Rechnungen im zugferd format wird.

Best Practices und Tipps für die erfolgreiche Einführung von ZUGFeRD 2025

Die erfolgreiche Einführung des zugferd format erfordert eine sorgfältige Planung und gezielte Maßnahmen in mehreren Bereichen. Unternehmen profitieren von klaren Auswahlkriterien, durchdachter Prozessintegration und konsequenter Qualitätssicherung. Im Folgenden finden Sie bewährte Best Practices, die den Umstieg auf das zugferd format erleichtern.

Auswahl der passenden Software und Dienstleister

Die Wahl der richtigen Software ist entscheidend für eine reibungslose Einführung des zugferd format. Achten Sie auf folgende Kriterien:

  • Kompatibilität mit bestehenden ERP- und Buchhaltungssystemen
  • Umfangreiche Schnittstellen zu DATEV, SAP oder DMS-Lösungen
  • Zuverlässiger Support und regelmäßige Updates
  • Flexibilität bei On-Premises- oder Cloud-Betrieb

Vergleichen Sie Anbieter wie orgaMAX, ecosio oder DATEV-Partner. Nutzen Sie Pilotprojekte, um die Eignung der Lösung im Alltag zu testen und Risiken zu minimieren. Der Einsatz spezialisierter Software ist besonders für KMU sinnvoll, um die gesetzlichen Anforderungen des zugferd format sicher zu erfüllen. Wer seine digitalen Geschäftsprozesse optimieren möchte, sollte besonders auf Automatisierungspotenziale achten.

Integration in bestehende Arbeitsprozesse und Systeme

Eine nachhaltige Einführung des zugferd format gelingt nur, wenn Prozesse und Systeme optimal integriert werden. Analysieren Sie bestehende Workflows und identifizieren Sie Automatisierungsmöglichkeiten, etwa bei der Rechnungsprüfung und Freigabe.

Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden frühzeitig und binden Sie digitale Dokumentenmanagementsysteme (DMS) ein. Die DMS-Software zur Belegarchivierung ermöglicht eine gesetzeskonforme Ablage und erleichtert spätere Prüfungen. Setzen Sie auf Schnittstellen zu CRM, ERP und anderen Geschäftsanwendungen, um Medienbrüche zu vermeiden. Change Management und eine klare Kommunikationsstrategie fördern die Akzeptanz des zugferd format.

Fehlervermeidung und Qualitätssicherung

Um die Vorteile des zugferd format voll auszuschöpfen, sollten typische Fehlerquellen konsequent vermieden werden. Nutzen Sie Validierungstools und Testumgebungen, um Datenvollständigkeit und Formatkonsistenz sicherzustellen.

  • Prüfen Sie regelmäßig die Software auf Updates und Anpassungsbedarf.
  • Erstellen Sie Checklisten für die Rechnungsstellung.
  • Integrieren Sie automatisierte Prüfprozesse, die bei Fehlern sofort Rückmeldung geben.

Durch strukturierte Qualitätssicherung sinkt die Fehlerquote um bis zu 70 Prozent. So schaffen Sie eine stabile Grundlage für eine effiziente und revisionssichere Nutzung des zugferd format.

Zukunftsausblick: Trends und Weiterentwicklungen beim ZUGFeRD-Format

Die Entwicklung des zugferd format steht vor spannenden Veränderungen. Gesetzliche Anpassungen wie die E-Rechnungspflicht 2025 treiben die Weiterentwicklung des Formats aktiv voran. Unternehmen müssen sich auf regelmäßige Updates einstellen, um stets konform mit aktuellen Normen und Anforderungen zu bleiben.

Technische Innovationen prägen die Zukunft des zugferd format. APIs für den automatisierten Rechnungsdatenaustausch gewinnen an Bedeutung und ermöglichen eine nahtlose Integration in Buchhaltungs- und ERP-Systeme. Künstliche Intelligenz und Machine Learning werden zunehmend eingesetzt, um Rechnungsprüfung, Klassifizierung und Fehlererkennung zu automatisieren. Ein Beispiel für die technische Weiterentwicklung ist die Nutzung von Datensätzen wie dem FATURA: Multi-Layout Invoice Dataset, um KI-basierte Auswertung und Verarbeitung von Rechnungen zu optimieren.

Die Interoperabilität des zugferd format wird europaweit gestärkt. Frankreich setzt auf das kompatible Factur-X, und weitere Länder wie die Schweiz planen die Einführung ähnlicher Standards. Diese Harmonisierung unterstützt Unternehmen bei grenzüberschreitenden Geschäften und erleichtert die Einhaltung internationaler Vorgaben.

Prognosen zeigen, dass der Anteil elektronischer Rechnungen in Deutschland bis 2027 jährlich um 40 % steigen wird. Das zugferd format etabliert sich dabei als Schlüsseltechnologie für digitale und nachhaltige Geschäftsprozesse. Unternehmen profitieren von höherer Effizienz, Transparenz und einer verbesserten Umweltbilanz. Die kontinuierliche Weiterentwicklung sorgt dafür, dass das Format auch in Zukunft alle Anforderungen an Compliance, Automatisierung und Nachhaltigkeit erfüllt.

Sie stehen vor der Herausforderung, Ihre Rechnungsprozesse zukunftssicher und gesetzeskonform zu gestalten? Mit dem ZUGFeRD-Format und den richtigen digitalen Lösungen können Sie nicht nur rechtliche Anforderungen erfüllen, sondern auch Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen fördern. Gemeinsam finden wir den optimalen Weg, Ihre E-Rechnungsstellung auf das nächste Level zu heben – individuell abgestimmt auf Ihre Systeme und Prozesse. Lassen Sie uns Ihre Fragen besprechen und gemeinsam konkrete Schritte planen.
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