ISO 9001

ISO 9001 ist die international anerkannte Norm für Qualitätsmanagementsysteme (aktuelle Fassung: ISO 9001:2015). Zertifizierte Unternehmen weisen damit nach, dass sie ihre Prozesse systematisch steuern, dokumentieren und kontinuierlich verbessern. Besonders in Produktion, Maschinenbau und bei Zulieferern ist die Zertifizierung oft Voraussetzung für Aufträge – und sie hat direkte Konsequenzen für das Dokumentenmanagement.

„Lenkung dokumentierter Information"

Im Zentrum steht Abschnitt 7.5 der Norm: die Lenkung dokumentierter Information. Dokumente müssen aktuell, freigegeben, eindeutig versioniert, auffindbar und vor unbeabsichtigter Änderung oder Verlust geschützt sein. Wer das mit Ordnerstrukturen und Dateiablagen umsetzt, kämpft mit veralteten Versionen, fehlenden Freigaben und unklaren Zuständigkeiten – genau das, was Auditoren bemängeln.

Wie ein DMS ISO 9001 unterstützt

Ein Dokumentenmanagementsystem erfüllt die Anforderungen technisch: automatische Versionierung, Freigabe-Workflows mit dokumentierter Genehmigung, rollenbasierte Zugriffssteuerung und ein lückenloser Audit Trail. Mitarbeiter arbeiten immer mit der gültigen Version; ältere Stände bleiben nachvollziehbar erhalten. Im Audit lässt sich auf Knopfdruck zeigen, wer ein Dokument wann freigegeben hat.

Praktische Bedeutung für die Produktion

Gerade in der Produktion und im Maschinenbau hängen Prüfanweisungen, Arbeitsanweisungen, technische Zeichnungen und Zertifikate an dokumentierter Information. Ein DMS stellt sicher, dass an der Maschine nur freigegebene, aktuelle Unterlagen verfügbar sind. workcentrix richtet Amagno so ein, dass die Lenkung dokumentierter Information zum festen Bestandteil des Tagesgeschäfts wird – nicht zur Last vor dem nächsten Audit.

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